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Die Perfektion des Schliffs ist entscheidend für die Brillanz und das "Feuer" eines Diamanten.

Der Schliff eines Diamanten : Cut

Die Perfektion des Schliffs ist entscheidend für die Brillanz und das "Feuer" eines Diamanten. Die Fingerfertigkeit des Diamantschleifers ist demnach ausschlaggebend. Denn selbst ein Diamant mit perfekter Farbe und Reinheit verliert an Brillanz, wenn er schlecht geschliffen ist. Ein gut geschliffener Diamant dagegen lässt das sogenannte „Feuer“ im Diamant entstehen.

Vom Rohdiamant zum geschliffenen Diamant in 4 Schritten:


Diamant brut Jeder Rohdiamant muss sorgfältig untersucht werden, um festzustellen, wie er mit dem geringsten Gewichtsverlust und der größten Reinheit auf die günstigste Weise bearbeitet werden kann. Mit einer Tuschefeder wird angezeichnet, in welcher Richtung der Diamant gespalten oder zersägt werden soll. Die Bearbeitung eines Diamanten ist in 4 Schritte unterteilt: 



1. Das Spalten des Rohdiamanten 


Um Einschlüsse oder Unregelmäßigkeiten zu beseitigen, muss der Rohdiamant zuerst einmal gespalten werden. Mit einem anderen, scharfen Diamanten wird eine Kerbe gesetzt und der Stein mit einem kurzen Hammerschlag auf diese Klinge gespalten.


2. Das Sägen der gespaltenen Teile 

Mit dem Sägen wird der Diamant in mehrere Stücke geteilt. Der Diamant wird gegen die mit großer Geschwindigkeit drehende, senkrecht stehende, Scheibe geführt und sehr langsam durchgesägt.

3. Das Schleifen 

Die dritte Stufe der Bearbeitung besteht darin, die Grundfläche des Diamanten rund zu machen. Zu diesem Zweck bedient man sich eines zweiten Diamanten, den man gegen den zu schleifenden Stein reibt.

4. Das Polieren der Facetten 

Beim Polieren eines Diamanten legt man die Facetten am Stein an. Dies geschieht mit einer sich waagerecht drehenden gusseisernen Scheibe, die mit einer Mischung aus Öl und Diamantstaub beschichtet ist. Auf diese Weise bekommt man eine Facette mit einer bestimmten Form. 


Die Elemente eines Brillantschliffs


Fachbegriffe - Schliff eines Diamanten

- Die Tafel: die größte Facette des Diamanten

- Das Oberteil: der obere Teil des Diamanten, oberhalb der Rundiste

- Die Rundiste: schmales Facettenband zwischen dem Oberteil und dem Unterteil des Diamanten

- Das Unterteil: der untere Teil des Diamanten, der unterhalb der Rundiste liegt

- Die Kalette: die Spitze des Unterteils

- Bezel oder Obere Hauptfacette: Name einer großen Facette, die sich auf dem Oberteil des Diamanten befindet

- Die obere Rundistenfacette: Eine Facette, die sich auf dem Oberteil des Diamanten befindet und die Teil der Rondiste ist

- Die Tafelfacette: Triangel-förmige Facette, die sich auf dem Oberteil befindet und genau zwischen zwei Bezeln liegt

 - Die untere Hauptfacette: große Facette auf dem Unterteil des Diamanten


Die Brillanz eines Diamanten


Die Schliffausführung und die Proportionen, das sogenannte "Finish", bestimmen die Brillanz eines Diamanten:

optimaler Diamantschliff

Im Idealfall werden die einfallenden Lichtstrahlen durch kunstvolle Facettierung des Steins so umgelenkt - wobei die Facetten wie Spiegel wirken -, dass optimale Reflexion (Brillanz) entsteht. Nur wenn vorher exakt berechnete Facettenflächen und Winkelmaße beim Schliff herausgearbeitet werden, kann der Stein ein Höchstmaß an einfallendem Licht zurückstrahlen. Die folgenden Schliff-Graduierungen für das "Finish" finden Sie in Ihrem Zertifikat:

- Excellent

- Very good: Hervorragende Brillanz

- Good: Gute Brillanz

- Fair: Etwas weniger Brillanz

- Poor: Wenig Brillanz 


Die Formen eines Diamanten


Es gibt verschiedene Schleifarten und demnach verschiedene Formen :

- Brillant-Schliff

- Princess-Schliff

- Smaragd-Schliff

- Asscher-Schliff

- Oval-Schliff

- Radiant-Schliff

- Tropfen-Schliff

- Herz-Schliff

- Kissen-Schliff

Marcel Tolkowsky verdanken wir den legendären Brillant-Schliff. 1919 hat er diese runde Form erfunden, die dank ihrer 58 Facetten eine maximale Leuchtkraft ermöglicht. Diese Form ist derzeit die meist verbreitete.